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Hundesenioren

Die Seniorenzeit

Übergewicht

Wenn die Hunde in die Jahre kommen, lassen sie es meist etwas ruhiger angehen.

Ein langsamer Sparziergang und ein Schläfchen danach sind eher ihr Ding als herumzutollen wie in jungen Jahren. Dadurch sinkt der Energiebedarf. Darauf solltest du reagiert werden, denn wenn jetzt wie in jungen Jahren weiter gefüttert wird, frisst sich der Hund allmählich eine Speckrolle an. Wenn das eintrifft, ist seine Lebensqualität deutlich beeinträchtigen und es drohen sogar ernste Krankheiten.

Hat dein Hund schon Übergewicht, dann wäre es nicht der richtige Weg nur noch die Hälfte zu Füttern. Um Gewicht zu verlieren kann die Tagesmenge um 10 – 30 % reduziert werden. Leckerlis sollten von der Tagesration abgezogen werden. Unsere Hunde sind nicht in der Lage selbst zu entscheiden was gut für sie ist, sie sind auf den Sachverstand ihres Menschen angewiesen.

Suche dir sich ein geeignetes Futter für Senioren mit reduziertem Fettgehalt und vielen Geschmacksvariationen aus oder stelle dir das Futter selbst zusammen (selbst gekochte Rezepte) aus:

  • fettarmes Geflügel als tierische Proteinquelle, ballaststoffreicher Reis oder Haferflocken
  • vitaminreiches Gemüse
  • und Leber

,so wie es der Hund jetzt benötigt.
Das hat den Vorteil, das alles in deiner eigener Hand liegt.

Eine altersgerechte Vitamin- und Mineralstoffzusammensetzung ist ebenfalls wichtig. Eine Empfehlung von uns ist Futtermedicus.de Vitamin Optimix Senior
Zur besseren Verdaulichkeit füttern Sie drei kleine Mahlzeiten.

 

Appetitlosigkeit und Untergewicht

Allerdings gibt es auch das Gegenteil, nämlich das der alternde Hund Appetitlosigkeit zeigt und dadurch Untergewichtig wird. Das kann durch schmerzende Zähne, nachlassender Geruchssinn oder innere Erkrankungen entstehen. Oder sein Stoffwechsel arbeitet nicht mehr so richtig. Die Ursache sollte von einem Tierarzt abgeklärt werden.

Zahnsteinbildung

Hast du bei deinem jungen Hund von Anfang an auf eine gute Zahnpflege geachtet?
Durch regelmäßige Kausnacks wie Fleischknochen, größere Pansenstücke, Schweineohren und Rinderkopfhaut oder durch Zähne putzen? Dann wird dein Hund bestimmt im Seniorenalter keine Schwierigkeiten mit den Zähnen haben und ihm kann die Vollnarkose beim Tierarzt zum entfernen von Zahnstein erspart bleiben.

Trifft das alles aber nicht zu und es hat sich Zahnbelag gebildet, dann bleiben nur noch alternativen in Form von zahngesunden Kausnacks

und auch natürliche Varianten wie die Torgawurzel

oder Geweihstangen zum kauen, vorausgesetzt Ihr Senior mag das noch.

Denn die bindegewebsreichen Kausnacks wie etwa Ochsenziemer, Schweineohren uws. sind wegen dem schwerverdaulichen Eiweiß für den Seniorenhund nicht mehr geeignet

Bei akuter Zahnsteinbildung bleibt dann nur der Gang zur Zahnreinigung mit Vollnarkose beim Tierarzt.

Aktiv bleiben

Spaziergänge sollten dem Alter entsprechend angepasst werden. Die Strecke muss deshalb nicht kürzer werden, aber vielleicht langsamer gegangen werden. Deshalb solltest du mehr Zeit dafür einplanen. Je nach Hundetyp (introvertiert oder extrovertiert) kannst du zusätzliche Bewegung (Ballspiel, Suchspiel) entsprechend  einbauen. Danach gönnst du deinem Liebling Streicheleinheiten mit anschließender Fellpflege – dabei abtasten ob Knoten zu fühlen sind. Bei Arthrosebeschwerden sollten schonende Bewegungen und zusätzlich Hundeschwimmen angeboten werden. Wichtig ist, dass dein Hund trotz dieser Krankheit regelmäßige Bewegung bekommt.

Wesensveränderungen

Bei älteren Hunden sollte immer auf seinen Allgemeinzustand geachtet werden.

Reagiert er noch gut auf die menschliche Stimme die ihm irgendeine Anweisung gibt? Ist die Reaktion nicht mehr so wie in jungen Jahren, dann kann sein Gehör nachgelassen haben. Stößt er jetzt manchmal an Gegenständen an oder bleibt abrupt davor stehen, dann könnte sich seine Sehkraft verschlechtert haben.

Wie ist seine Stimmung?
Wirkt er antriebslos, müde, läuft er träge, zeigt er sogar aggressives Verhalten? Dann sollten Sie dem ganzen auf den Grund gehen. Es könnte ein Hinweis auf Schmerzen sein, unter denen dein Hund leidet. Mache in diesen Fällen einen Besuch bei dem Tierarzt deines Vertrauens


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